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Esther Omlin: Cyberkriminalität entgegenwirken

Esther Omlin hat ihr Studium im Strafrecht an der Université de Fribourg absolviert und setzt ihre Schwerpunkte als Juristin seitdem auf die Bereiche des nationalen und internationalen Strafrechts, Strafprozessrechts, Wirtschaftsrechts, sowie der Menschen- und Völkerrechte. In Kooperation mit der ZHAW bietet sie seit einiger Zeit darüber hinaus den CAS-Lehrgang im Bereich des Rechts der inneren Sicherheit an. Ein Themenbestandteil dieses Kurses ist auch der Bereich der Cyberkriminalität, die in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr überhandgenommen hat.

Verzeichnis:
Was ist Cyberkriminalität?
Welche Methoden werden bei der Cyberkriminalität angewandt?
Wie sollte man reagieren, wenn man Opfer eines Cyber-Angriffs wurde?
Warum stellt die Cyberkriminalität die Justiz vor solche Herauforderungen?

WAS IST CYBERKRIMINALITÄT?

Laut Esther Omlin bezeichnet Cyberkriminalität sämtliche Straftaten, für deren Umsetzung moderne Informationstechniken und elektronische Infrastrukturen genutzt werden. Darunter fallen also illegale Aktivitäten, die mithilfe von Computern oder dem Internet ausgeführt werden und darauf abzielen, anderen Personen zu schaden oder Informationen zu beschaffen. Hinter den Attacken können laut Esther Omlin Einzelpersonen, aber auch kriminelle Organisationen stecken, die manchmal sogar staatlich gefördert sind.

WELCHE METHODEN WERDEN BEI DER CYBERKRIMINALITÄT ANGEWANDT?

Die Möglichkeiten der Cyberkriminalität sind sehr vielfältig, erklärt Esther Omlin. Die meisten Leute denken, wenn sie diesen Begriff hören, an Hacker-Angriffe, bei denen Unbefugte sich Zugang zu bestimmten Systemen verschaffen, um an Informationen zu kommen. Diese Angriffe können weitreichende Folgen wie Identitätsdiebstahl oder andere Betrugsformen haben und werden von vielen Nutzern sehr gefürchtet. Ebenso zählen aber auch Computerviren, die Computersysteme infizieren und Dateien zerstören, zählen zum Bereich der Cyberkriminalität. Wie Esther Omlin anmerkt, gehört zudem vor allem seit dem Populärwerden der Emails und Sozialen Medien auch Cyber Mobbing in die Sparte der Cyberkriminalität dazu.

WIE SOLLTE MAN REAGIEREN, WENN MAN OPFER EINES CYBER-ANGRIFFS WURDE?
Grundsätzlich rät Esther Omlin, sofort aktiv zu werden, sobald man merkt, dass man Opfer eines Cyberangriffs wurde. Hierfür ist in der Regel die Polizei zuständig, weshalb man um einen Gang zur örtlichen Polizeistelle nicht herumkommt. Leider ist es laut Dr. Esther Omlin nur in seltenen Fällen möglich, die tatsächlichen Übeltäter ausfindig zu machen, doch im besten Fall können zumindest die Daten des Opfers gerettet oder weitreichendere Folgen verhindert werden. In der Schweiz besteht darüber hinaus zum Beispiel auch die Möglichkeit, der Cybercrime-Polizei Hinweise zu neuen Maschen von Cyberkriminellen zu liefern, damit diese die Bevölkerung warnen können.

WARUM STELLT DIE CYBERKRIMINALITÄT DIE JUSTIZ VOR SOLCHE HERAUSFORDERUNGEN?

Ein großes Problem im Bereich der Cyberkriminalität ist, dass sich nicht nur die Technik immer weiterentwickelt, sondern auch die Kreativität der Angreifer. Wie Esther Omlin anmerkt, ist es oft sehr schwierig, die Täter aufzugreifen, da sich diese gut in der Anonymität des Internets zu verbergen wissen. Im Falle von Cybermobbing werden darüber hinaus viele Fälle nie gemeldet, was Ermittlungen zusätzlich erschwert.

Omlin Strafrecht: Untersuchungen & Expertisen
Esther Omlin
Habsburgerstrasse 16

6003 Luzern
Schweiz

E-Mail: esther.omlin@omlin-strafrecht.ch
Homepage: https://esther-omlin.ch/
Telefon: +41 (0) 41 220 21 92

Pressekontakt
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